Neueröffnung Staufers aktivmarkt Jebenhausen

Die Umwelt schonen

Ohne fossile Energie - Mit regenerativen Ressourcen

Die neue Staufers-Filiale ist Göppingens größter Lebensmittelmarkt, der ohne fossile Energie auskommt. Mit regenerativ-
en Ressourcen wird die Umwelt nachhaltig geschont.

Göppingen. Das Energie-Konzept, das sich Architekt Klaus von Bock gemeinsam mit dem In-
genieurbüro Herp ausgedacht haben, ist in der Form einzigartig in der Region. "Wir setzen auf Nachhaltigkeit", sagt Matthias Füchtner, Vorstand der Konsumgenossenschaft Göppingen, die mit dem Markt in Jebenhausen clever investiert in ein eindrucksvolles Öko-Programm. Insgesamt rund 80 Tonnen CO2 werden pro Jahr gespart. Das ist be-
achtlich und gut die Hälfte des normalen Ver-
brauchs. Der Kreislauf zwischen Wärme und Kälte werde optimal ausgenutzt, wobei der Park-
platz als Energiepuffer genutzt wird.
Viel Engagement und kreative Ideen der Planer waren hier wichtig, um dieses Konzept in dieser sehr seltenen Kombination umzusetzen. "Wir in-
vestieren bewusst in Zukunftstechnologie", sagt Füchtner. Die sei sowohl ökologisch als auch ökonomisch ein sehr wichtiger Baustein, die zu Staufers passe. "Wir stehen für die Region und wollen diesen Lebensraum auch schützen", sagt Füchtner.
Darum habe man bewusst eine Wärmerückge-
winnungsanlage eingebaut, ebenso wie Geo-
thermie durch Erdkollektoren, eine Betonkern-
aktivierung und Energiesparleuchten. Für alle Kühl-
bereiche kommen Lüfter mit Energiesparmotoren zum Einsatz, zudem werden die Tiefkühlregale mit dämmenden Glasschiebedeckeln ausgestattet. Das spart jeweils rund 70 Prozent Strom. Doch damit nicht genug: Auf dem Dach sind zahlreiche Solarpanels installiert, die für den Lebensmittel-
markt Strom liefern. "So können wir eigene Energie ins Netz einspeisen", berichtet Matthias Füchtner.
Staufers, und vor allem auch die Konsumge-
nossenschaft, die hinter den Filialen steht, ist eng mit der Region verwurzelt. Darum habe man sich sowohl in dem unlängst neu eröffneten Markt in Rechberghausen, aber eben auch für Jeben-
hausen ganz besondere Energiekonzepte über-
legt, die Sinn machen. "Wir haben das Gebäude bewusst in die Umgebung integriert", sagt Füchtner. Das Design des Marktes komme bereits jetzt sehr gut an.


  11 000 Artikel sind im Lebensmittel-
  markt zu finden.
Fotos: Giacinto Carlucci

Clevere Lösung

Staufers setzt auf regenerative Energien und clevere Öko-Lösungen:

  • Geothermie-Anlage mit Erdkollektoren
  • Wärmerückgewinnungsanlage
  • Solarstrom vom Dach
  • Betonkernaktivierung
  • Energiesparlampen
  • Tageslicht im Verkaufsraum
  • Lüfter, die 70 Prozent Strom sparen
  • Kühlthekenisolierungen, die ebenfalls 70 Prozent Strom sparen

Übersichtlich werden die Lebensmittel im
Jebenhäuser Staufers-Markt angeboten.

Freundliche Angestellte hinter der Wursttheke sorgen wie
hier in Rechberghausen für eine gute Atmosphäre beim
Einkauf.

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