Umbau und Erweiterung der Gemeindehalle im Buchs

Spatenstich in schlammigen Grund

Ottenbach beginnt offiziell mit Umbau und Erweiterung der Gemeindehalle im Buchs

undefined Jetzt wird in die Hände gespuckt: Für den ersten Spatenstich zum Umbau der Gemeindehalle dtechen Oliver Franz, Dietmar Heim, Thomas Herp, Anton Göttle und Gerhard Bauer in den feuchten Boden. Foto: Ursula Resch

Ein feuchter Spatenstich mar-
kiert den Beginn der Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Ottenbachener Gemeinde-
halle im Buchs. Bürgermeister Vereinsvorstände und Firmen
vertreter setzten das Zeichen.

Ottenbach. In der Ottenbacher Gemeindehalle im Buchs wurden Teile der hinteren Deckenkonstruk-
tion bereits aufgerissen, um zur Abtrennung der Baustelle währ-
end der ersten Umbauphase eine Zwischenwand ziehen zu können, damit weiterhin ein Hallenbetrieb möglich ist. Diesen ersten Zeichen davon, dass nun die Mängel der Halle beseitigt werden sollen, haben mit dem Spatenstich am Dienstagabend einen offiziellen Charakter erhalten. Im Jahr 2005 hatte der Gemeinderat in zaghaften Vorberatungen erstmals den Um- und Erweiterungsbau thematisiert.
Bürgermeister Oliver Franz, der Bauunternehmer Dietmar Heim, der Ingenieur Thomas Herp, Anton Göttle vom Musikverein und Gerhard Bauer von der TSV Ottenbach legten sich trotz Dauerregens und reichlich Schlamm an den Beinen mächtig ins Zeug, um wenigstens ein paar Häufchen Erde dort auszu-
heben, wo später wohl eher ein Baggerbiss von Nöten sein wird, um die Halle zu erweitern.
Trotz der Witterung waren einige Bürger, Vereinsvertreter, Vertreter von Baufirmen und Teilnehmer der an der Planung beteiligten Arbeitsgruppen gekommen. um den Spatenstich sowie das anschließende kleine Vesper in der Halle mitzuverfolgen. Im Hinblick auf die geöffnete Himmelsschleuse meinte schließ-
lich Oliver Franz "wir weinen halt um die alte Halle", aber das neu Entstehende werde nach Abschluss im nächsten Jahr wohl auch letzte Zweifler am Projekt verstummen lassen. Obgleich bei den Planungen so viele Ideen und Wünsche wie möglich berücksichtigt wurden, so Franz, sei trotzdem kostengünstig geplant worden. "Wir mussten frühzeitig gegensteuern, um die Grundsubstanz an der 31 Jahre alten Halle zu retten, Handlungsbedarf war angesagt", meinte der Bürgermeister im Hinblick auf die erwartete Ausgabe von etwa 2, 2 Millionen Euro für den Umbau. Die Gemeinde erhält dafür etwa 900 000 Euro an Zuschüssen. Viele Eigenleistungen von Vereinen und Bürgern sollen nicht nur die Kosten reduzieren, sondern auch die Identifikation mit dem Bauwerk fördern.
Zunächst wird das Untergeschoss des Anbaus samt Decke hergestellt, dann wird der Bühnenaufbau folgen, der von der "Schmuddelwetterperiode" geschlossen werden soll, um dann den Innenausbau über den Winter angehen zu können. Nach dem Untergeschoss wird auf der anderen Seite der Foyer-
Anbau folgen.
Eine Herausforderung wird vermutlich die Koordination der Hallennutzung, da diese erst nach den Osterferien komplett gesperrt wird. Nicht nur Franz hofft auf einen unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten und bei der Lust der Ottenbacher, Feste zu feiern wird es vielleicht vor dem Einweihungsfest noch ein Richtfest geben, ließ Bauunternehmer Heim anklingen.