Vorteile & Möglichkeiten energetischer Gebäudesanierung

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Über die Notwenigkeit energetischer Sanierungsmaßnahmen aus umwelt-
politischen (Klimaschutz) und rechtlichen Gründen (ENEV) besteht Konsens. Als Ingenieurbüro mit vielen Referenzen im Bereich Schulsanierung möchten wir darüber hinaus besonders auf die wirtschaftlichen Vorteile hinweisen. Es gibt wenige kommunale Investitionen, die sich so schnell amortisieren, wie die Investition in Energiesparmaßnahmen. Dieser Effekt wirkt sich durch die massiv gestiegenen Energiekosten immer schneller aus.

Nach Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik schlägt im Haushaltsplan auch der Ressourcen-
verbrauch zu Buche, d. h. Abschreibungen müssen zukünftig erwirtschaftet werden. Mit der ener-
getischen Sanierung der Schulen verschafft die öffentliche Hand nicht nur der Wirtschaft dringend benötigte Aufträge, sondern erzielt ökologische und wirtschaftliche Effekte. Die Folgehaushalte werden geringer belastet, wenn auch nicht unbedingt der aktuelle Ergebnishaushalt.

Nach den Vorschriften der kommunalen Doppik sind Investitionsausgaben in voller Höhe als Auszahl-
ung im Finanzhaushalt des Jahres zu verbuchen, in dem sie geleistet werden. Im Ergebnishaushalt werden sie nicht berücksichtigt, dort sind die auf eine Rechnungsperiode entfallenden Abschreibungen als Aufwand zu verbuchen, die sich aus der Investitionstätigkeit ergeben. Gleiches gilt für Zuweisung-
en für Investitionsmaßnahmen. Sie werden in voller Höhe als Einzahlung im Finanzhaushalt des Jahres verbucht, in dem sie eingehen. Aufwendungen, die der Erneuerung von vorhandener Substanz dienen, sind als Aufwand im laufenden Jahr zu veranschlagen. Allerdings handelt es sich im Hochbaubereich dann um Investitionen und damit um zu aktivierende Kosten, wenn eine wesentliche Verbesserung oder eine Erweiterung eines Gebäudes vorliegt. Im Rahmen des Konjunkturprogramms darf von dieser Einstufung ausgegangen werden. Kämmerer großer Kommunen betrachten die Problematik bezüglich des Ergebnishaushalts ohnehin so: mit einem entsprechenden Investitionsvolumen kann der Vermö-
gensverzehr bzw. der Wertverlust aus Abschreibungen ausgeglichen werden.

Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung energetischer Sanierungen geht es immer darum, das zu sanier-
ende Gebäude im Gesamtzusammenhang zu sehen, sonst werden Einzelmaßnahmen durchgeführt, die in der Summe weder finanziell noch energetisch sinnvoll sind. Am Anfang steht die Energieberatung mit einer Energetische Begutachtung und Analyse des Bestands. Sie erhalten eine klar strukturierte Analyse der energetischen Gebäudeeigenschaften sowie der vorhandenen Technik.

Während Fachingenieure oft versuchen, die Anlagen zu optimieren, denken Architekten eher von der Gebäudehülle her. Unser Ingenieurbüro ist auf eine ganzheitliche Betrachtung spezialisiert und berück-
sichtigt die gesamte Bandbreite der Heizungstechnik und Gebäudeautomation. Eine Lebenszyklus-
berechnung führt in der Regel immer zu Gebäude- und Anlagensanierung, weil nur die Kombination unter energetischen Gesichtspunkten wirklich sinnvoll erscheint.

Wir ermitteln Ihre Einsparpotentiale und erarbeiten für Ihr Gebäude einen maßgeschneiderten Investitionsplan. Dabei gehört die Recherche und Darstellung von Finanzierungs- und Fördermitteln zu unserer Beratung.